Schnell heimgehetzt und in einer halben Stunde gekocht haben. Und das auch noch regional, saisonal und gesund? Und pflanzenbasiert? Geht. Versprochen. Hier ab und zu ein Beispiel für meine Ruckzuck-Mittagessen, die ich mir nach der Schule zaubere. Die Mengenangaben beziehen sich auf eine Person, wenn nichts anderes angegeben ist.
Manchmal sind auch aufwändigere Gerichte beschrieben, aber das steht dann dabei.

Hier sind die Rezepte im Schnellverfahren dargeboten. In meinen Kochbüchern sind andere Rezepte und alles ist etwas ausführlicher und mit Tipps versehen.


Sonntagsasiacurry mit Superfoods
(für 3 Personen), dauert ein bisschen länger, ist halt ein Sonntagsessen, aber unglaublich gut und auch noch gesund.


Ein oberhammerleckerer Tee springt auch mit heraus bei diesem Gericht.


in der Nacht vor dem Verzehr sollten 60 g Kichererbsen eingeweicht werden. Bei der Zubereitung dann die Kichererbsen abgießen und mit frischem Wasser weich kochen. Die Kochzeit variiert stark.

Etwa 12-15 Tamarinden (Asialaden) von der Schale und dem darunterliegendem Netz befreien und in ca. 300 ml Wasser 10 Minuten köcheln. Der entstehende Tee schmeckt gigantisch! Also der Sud ist der Tamarindentee. Lecker, schmecker.

Das Fruchtfleisch beiseitelegen und entsteinen. Das dauert ein bisschen. Dann mit 1 Dose Dr. Goerg Kokosmilch, Saft von zwei kleinen Zitronen, 1 EL gemahlendem Kardamom, 1/2 EL gemahlenem Koriander und etwas Salz pürieren und erwärmen.


Inzwischen einen kleinen Blumenkohl, ca. 400 g gewürfelten Butternutkürbis und eine gestiftelte Karotte vorbereiten, dann zu den Kichererbsen ins Wasser geben, mitköcheln, bis alles gar ist. Ein paar Stangen Zitronengras mitkochen. Die kommen hinterher wieder raus, man isst sie nicht mit, sie sind nur für den Geschmack da.


Statt Reis zur Abwechslung mal Buchweizen abkochen, abgießen und in einer mit Kokosfett oder Sesamöl eingefetteten Pfanne rösten. Wenn er angeröstet ist, mit Tamari-Soyasauce löschen.

Einen halben Radicchio und einen kleinen Bund glatte Petersilie in feine Streifen schneiden.
1/2 Mango schälen und würfeln.
Wenn man Sprossen gezogen hat, kommen die auch noch rein. Ich habe grad Alfalfa-Sprossen da, auch ein Superfood.
Gemüse abgießen, mit der Kokos-Tamarinden-Sauce mischen. Angeröstete Buchweizen in ein Schälchen geben, Gemüse daraufschichten. Mangowürfel vorsichtig untermengen, mit Radicchio- und Petersiliennstreifen dekorieren und schließlich noch die Sprossen daraufgeben.

Ein wahrhaft sonntäglicher Genuss!



Heute mal ein basisches Powerfrühstück
(für 1 Person), lässt sich natürlich auch als Mittagessen genießen oder als Pausenessen zum Mitnehmen.


1 Banane, 1 Apfel und nach Belieben weitere Früchte, z.B. Mango (ist natürlich nicht regional) oder bald Erdbeeren ..., zerkleinern. Hanfsamen, Leinsamen schon am Abend zuvor einweichen, dann in der Früh abgießen, mit 1 EL Erdmandelflocken, 1 EL Gojibeeren,  1/2 EL Rosinen, 1 EL Cranberries, 1 EL Mandeln mischen. 1 kleine Orange auspressen, Saft evtl. für noch mehr Süße mit etwas Apfelsüße vermengen, unter die Früchte mischen. Genießen!
Wer will, kann noch Chiasamen untermischen, das mache ich auch oft. Chia ist ein Superfood, gibt Energie.

Tagliatelli mit Bärlauchpesto
(für 3-4 Personen)

Für das Pesto 3 Handvoll Bärlauch aus dem Garten/Wald im Mixer pürieren, zusammen mit 1 Glas Olivenöl nativ extra, 2 EL gemahlenen Mandeln, 1 ausgepressten Orange und Salz.  Tagliatelli abkochen, Pesto unterheben. Dazu schmeckt frischer Salat, z.B. Postelein mit Zitronen-Olivenöl- Dressing.

Lecker-schmecker Frühlingsessen und soooo gesund
(also die Tagliatelli nicht unbedingt, aber das Pesto, denn Bärlauch wirkt wie ein natürliches Antibiotikum)

Sellerieschnitzel mit Sonnenpanade

Morgens 3-4 EL Sonnenblumenkerne in Wasser einweichen. Mittags das Einweichwasser weggießen.

Sellerie schälen, in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden (3 Scheiben pro Person) und in Wasser kurz dünsten, damit er etwas weich wird.
Panade aus pürierten Sonnenblumenkernen mit ein wenig frischem Wasser, frisch ausgepresstem Zitronensaft und Salz herstellen. Die gedünsteten Selleriescheiben darin panieren und in erhitztem Kokosfett ausbacken. Dazu Preiselbeerdip reichen: 2 EL Preiselbeermarmelade mit dem Pürierstab verquirlen, nach und nach 2-3 EL Olivenöl dazugeben, mit verquirlen,
                                                                                                                      bis eine sämige Konsistenz entstanden ist.
                                                                                                                      Dürfte Kindern schmecken, da es nussig-süß   
                                                                                                                      rüberkommt.

Gemüse aus dem Ofen mit Zitronenkick

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
evtl. Hanfsamen 15 Minuten in Wasser einweichen.


Verschiedenes Gemüse, z.B. Paprikaschoten, Zwiebeln, Brokkoli, Lauch, Fenchel, putzen, waschen und zerkleinern, auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen, mit erhitzbarem Öl besprenkeln und 15 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit Zitronenstücke und Hanfsamen dazugeben. Alternativ zum Hanf: Fenchelsamen. Abschließend salzen und pfeffern. Beim Essen mit der Gabel die Zitrone leicht zerdrücken.

Chicoree mit Powerzutaten


1 EL Gojibeeren, 1 EL Hanfsamen und 1 EL Blütenpollen in einem Schälchen Wasser für 15 Minuten einweichen.

1 Chicoree vom bitteren Keil befreien, waschen und in Stücke schneiden.
Goji, Hanf und Blütenpollen mit Apfelessig, Apfeldicksaft, Salz und Olivenöl vermischen und unter den Chicoree heben.

Butternutkürbis gefüllt mit Champignons und Kartoffeln (für zwei Personen)

Einen Butternutkürbis halbieren und entkernen. Die eine Hälfte nochmal halbieren. Zwei Viertel reichen für zwei Personen. Die zweite Hälfte Kürbis für den nächsten Tag aufheben, z.B. für einen leckeren selbst gemachten Aufstrich (weich kochen, mit Norialgen, Ingwer und Kürbiskernöl pürieren).
Die beiden Kürbisvierftel in kochendem Wasser bissfest garen (5-10 Minuten). Bis der Kürbis weich ist, die Füllung herstellen:
4 kleine Kartoffeln schälen, würfeln und in
                                                                                                                      kochendem Salzwasser weich kochen (ca. 10 Minuten).
                                                                                                                      1 Zwiebel schälen, würfeln, in Kokosöl anbraten.
                                                                                                                      120 g braune Champignons abbürsten, klein hacken,
                                                                                                                      zu den Zwiebeln geben, kurz mitbraten.
                                                                                                                      Die fertig gekochten Kartoffelstücke in die Pfanne geben,
                                                                                                                      dort grob zerdrücken.
                                                                                                                      2 EL Kokosmilch aus der Dose (Dr. Goerg) untermischen, 
                                                                                                                      salzen und pfeffern.
Nun die Füllung in die Butternutteile füllen, diese in einer gefetteten Auflaufform legen. Restliche Füllung mit weiterer Kokosmilch verflüssigen und darüber gießen. Man kann die Schale des Kürbis theoretisch mitessen. Wem sie jedoch zu hart ist, der entfernt sie auf dem Teller.

 

Fertig! Schnell, superlecker, innovativ, gesund!

 

Kürbissuppe mit Bier


Hokkaidokürbis entkernen und klein schneiden, weich kochen, Wasser wegschütten. 1 Karotte, 1 Apfel, 1 rote Paprikaschote geputzt und zerkleinert hinzufügen. 1/2 Flasche Orangensaft, 1/2 Flasche Weizenbier zugießen, alles weichkochen, dann pürieren und mit Salz, Pfeffer, Curry und Korianderkraut würzen. Evtl. mit frisch ausgepresstem Zitronensaft und etwas Cayennpfeffer nachwürzen.
Zwiebel schälen und würfeln, in Kokosöl glasig werden lassen,  der pürierten Suppe unterheben. Mit Korianderkraut dekorieren und genießen. Ist ungeahnt
                                                                                                                       lecker!

Rosenkohl mit Fenchelsamen und Reissauce

Rosenkohl über Dampf bissfest garen (etwa 5 Minuten). Kokosfett in einer Pfanne erwärmen und Fenchelsamen leicht anrösten. Bissfesten Rosenkohl in die Pfanne geben, kurz mit anrösten.
Kartoffeln dämpfen.
Sauce herstellen: 2 EL Vollkornreis zermahlen, mit 1 Tasse Gemüsebrühe aufgießen und kochen lassen. Herunterschalten und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. 1 EL Sojasauce (für eine leicht bräunliche Farbe) würzen.
Evtl. Sauce durch ein Sieb passieren (hab ich aber nicht
                                                                                                                      gemacht)

Heute nochmal ein paar Plätzchen gebacken.
Rezepte aus dem tollen, ganz kleinen und sehr guten Buch für vegane Weihnachtsbäckerei  von Roland Rauter: Von Christstollen bis Zimtstern.

Ich bin eigentlich keine Naschkatze, aber ich wollte doch auch mal vegane Plätzchen ausprobieren. 

 

Aus dem Büchlein habe ich folgende Rezepte nachgebacken:


1. ohne Mehl, also glutenfrei:
Florentiner (tja, so schnell kann keine Kamera sein)
Zimtsterne (siehe Bild)
                                                                                                          Ingwersplitter (schon aufgegessen, bevor die Kamera
                                                                                                          eine Chance bekam)
                                                                                                          Kokos-Ingwerbällchen (auch schon weg, aber hochgelobt)
                                                                                                         2. etwas mit Mehl, aber nur wenig:
                                                                                                          Hausfreunde (siehe Bild mit Pistazien und Walnuss dekoriert)
                                                                                                 
                                                                                                                                     

Kartoffelsalat mit veganen Würstchen vom Grill
- Da lacht auch das Schwein-

 

Kartoffeln mit der Schale über Dampf garen, leicht abkühlen lassen und noch warm schälen. Dann in Scheiben schneiden und mit dem Dressing vermengen: Gemüsebrühe, Weißweinessig, Reissirup und Salz. Gurkenscheiben und Zwiebelwürfelchen dazugeben. Mindestestens 20 Minuten ziehen lassen, dann Sesamöl untermengen. Vor dem Servieren evtl. nochmal nachwürzen, weil das Dressing gut einzieht.
Dazu von einem genialen  Grillmeister vegane Würstchen grillen lassen. Senf, Semmel und Bier dazu. Schmeckt auch draußen, selbst bei winterlichen Temperaturen. 

Reis mit Blumenkohlcurry (hier mit rotem Reis)

Reis nach Packungsvorgabe zubereiten. 
Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen, nur kurz dünsten, er muss noch bissfest sein. Curry, Kurkuma und zerkleinerte Chilischote mit Pflanzendrink oder Cuisine (= Sahnealternative auf Pflanzenbasis) mischen, salzen und unter den abgetropften Blumenkohl mengen. 


Asiatisch angehauchtes Gemüsegericht

 

Japanische Nudeln oder noch besser: Konjak-Nudeln aus dem Asialaden (kalorienbewusst und glutenfrei) nach Packungsangabe kochen. Gemüse nach Wahl zerkleinern, z.B. Rosenkohl, Wirsing, Paprikaschoten, Zuckerschoten, Erbsen, dazu Shitake-Pilze.
Würzen mit Sojasauce, Salz, Galgant, fünf Gewürze- Mischung, Chilisauce, ...
Wenn gewünscht, geröstete Erdnüsse dazugeben. 

Gemüsesuppe


3 EL vom schon abgekochten roten Reis (siehe Rezept Burger hier als nachfolgendes Rezept), alternativ Vollkornreis oder parboiled Reis, 1 halbe zerkleinerte rote Paprikaschote, 1 gehackte Chili, 1 Zwiebel, 1  halber gestückelter Kohlrabi, 1 zerkleinerte Karotte mit veganer Gemüsebrühe 15 Minuten kochen. Mit Tomatensaft und gesundem Apfelessig, Salz und scharfem Paprikapulver würzen. Gehackte Kräuter aus dem Garten (oder gefrorene, falls man keinen Garten hat) unter dei fertige Suppe heben. Fertig ist eine unglaublich schmackhafte Suppe.

Burger aus rotem Reis und Salat mit Avocadodressing


Den roten Reis, bekommt man manchmal im Naturkostladen. Er schmeckt aromatisch nussig und ist sehr gesund. Er wird aber nur in bestimmten Mengen in Frankreich angebaut, ist daher nicht immer erhältlich. Um ihn zu kochen, muss man eine Stunde einplanen, die Vorgehensweise ist auf der Packung erklärt. Den Reis hatte ich schon am Vortag fertig gekocht. Am Tag des Reiskochens selbst hatte ich ihn schon zum Teil als Salat verzehrt. Für die Burger am nächsten Tag habe ich 300 g vom fertig gekochten Reis genommen. Freilich kann man auch normalen Reis für die Burger verwenden, aber dann bitte Vollkornreis oder wenigstens parboiled Reis.


300 g gekochten roten Reis abtropfen lassen, mit 100 g Maismehl, einer kleinen gehackten Zwiebel, Kräutersalz und Pfeffer vermengen und mit feuchten Händen aus dieser Masse Burger formen, in Kokosöl anbraten. Dazu ein schnelles Ketchup aus Tomatenmark, Tomatensaft, Salz, Pfeffer, Essig und Palmzucker mischen.
Ein leckerer grüner Salat rundet das schnelle und leckere Gericht ab. Für das Dressing eine Avocado mit Wasser und dem Saft einer ausgepressten Zitrone, Salz und Pfeffer pürieren, bis sich eine cremige, noch flüssige Sauce ergibt.


Champignoncremesuppe mit wärmenden Gewürzen

 

1 TL gemahlene Gewürznelken (sind nicht so leicht zu mörsern, aber wer will, nimmt ganze Nelken und zerstößt sie).
1 TL Koriandersamen, 6 Pimentkörner im Mörser zerstoßen.
(Gibt es aber auch beides schon fertig gemahlen zu kaufen. Wenn man Gewürze selber mörsert, kommt das Aroma noch besser zur Geltung.)




Gewürze in Kokoöl etwa eine Minute rösten, bis sie duften. Dann eine  zerhackte Zwiebel und eine gehackte Knoblauchzehe dazugeben.

Mit 1/8 l Rotwein, 1 El Palmzucker und 1/2 l Gemüsebrühe löschen.

250 g braune Champignons abbürsten, zerkleinern, in die Pfanne zu dem Rest geben. Zimtstange und Lorbeerblatt hinzufügen, zudecken, 20 Minuten köcheln lassen. 1/2 Päckchen Pflanzencuisine hinzufügen.

Zimtstange und Lorbeerblatt entfernen, Suppe pürieren und je  nach gewünschter Konsistenz mit Wasser verflüssigen. Salzen, pfeffern.
                                                            Mit ein paar rohen Champignonscheiben und Sprossen dekorieren.                                                                

              


 

 

Blumenkohl im Bierteig
(für 2 Personen)


Sauce vorbereiten:

70 g Sonnenblumen und 70 g Cashewkerne in Wasser einweichen.

Bierteig:

130 g Buchweizen mahlen oder fertiges Buchweizenmehl verwenden.
Dazu 130 g Maismehl, 100 ml Wasser, 200 ml Bier, Salz, Palmzucker (nur nötig, wenn das Bier zu bitter ist) vermengen.
Stehen lassen.
Inzwischen Blumenkohl in Röschen zerlegen.
Ich mag gerne den rohen knackigen Blumenkohl. Wer es jedoch weicher mag, dünstet ihn noch ein paar Minuten in kochendem Wasser.
Blumenkohlröschen durch den Bierteig ziehen und gleich in heißem Kokosöl ausbacken.
Kerne abgießen, mit frischem Wasser pürieren, würzen mit Kräutern und Salz, evtl. Knoblauch. Wer will, kann die Sauce erwärmen.
Nebenher noch einen leckeren Endiviensalat mit wertvollen Bitterstoffen zaubern, mit Gemüse nach Wahl vermischen.
Fertig!

Tipp: Schmeckt auch abends noch kalt. Variante: Brokkoli.

Kartoffel-Topinambur-Auflauf mit Mandelsauce
(für 2 Personen)


Vorbemerkung: Ist aufwändiger, eher ein Sonntagsessen, weil man da mehr Zeit hat.


120 g Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, stehen lassen, damit die Haut sich gut löst.

3 große Kartoffeln und 2 Handvoll Topinambur schälen und in schmale Scheiben hobeln. Kokosöl in einer Auflaufform zerlaufen lassen. Kartoffelscheiben und Topinamburscheiben abwechselnd in die Form schichten.
Nun die Mandeln enthäuten.
Mandeln mit ca. 300 ml Wasser und einer Handvoll Gartenkräuter und Salz pürireren. Mandelmasse auf den Auflauf geben.
40 Minuten in den Backofen bei 180 °C.
Anfangs sieht die oberste Schicht noch sehr flüssig aus (wie auf dem Bild). Wenn man den Auflauf eine Weile ziehen lässt, wird die Mandelmasse zu einer leckeren Kruste, weil sie nachhärtet, und sie durchdringt die unteren Schichten besser.

Chinesisches Gemüsegericht
(für 2 Personen)


Reis abkochen, nach einer Weile reichlich Salz ins Kochwasser geben.

Gemüse putzen, zerkleinern: 1 rote Paprikaschote, 1 Karotte, 1/3 Chinakohl. Alles in erhitztem Kokosöl anbraten.
Mais und Sprossen aus dem Glas abgießen, spülen, zum restlichen Gemüse in die Pfanne geben.
Würzen mit Sojasauce, Galgant, 5 Gewürze-Pulver, Kurkuma, Chiilisauce, Garam Masala.
Zum Schluss noch etwas Sesamöl (1. Kaltpressung) über das fertige Gemüse geben.
Stilecht mit Stäbchen servieren.
Die Gewürze machen dieses Gemüsegericht zu etwas ganz Besonderem.





Gyros mit Zaziki und Salat


Sieht aus wie Fleisch, ist aber keines. Schmeckt nur so.

Fertiges Veggie-Gyros (aus Weizeneiweiß) in der Pfanne 5 Minuten anbraten. Inzwischen Sojajoghurt mit Knoblauch, Schnittlauch und Salz mischen (Zaziki, schnelle Variante) und Chinakohl mit Tomate und roter Zwiebel anrichten, Dressing besteht aus Apfelessig, Sesamöl, Salz und Palmzucker.

Dieses Gyros habe ich das erste Mal probiert, ist ein bisschen zu salzig. Auch fertig gewürzt gibt es ein wesentlich besseres bei "alles-vegetarisch.de" (siehe Link)









Kürbisspalten mit Kartoffeln und Kräuterdip

 

Hokkaidokürbis entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten auf einem mit Backpapier ausgkleideten Backblech verteilen. 10-15   Minuten bei 180 °C  backen. Inzwischen Kartoffeln über Dampf gar kochen, Rosmarin und Thymian pflücken und  auf das Backblech geben. Zum Schluss Olivenöl oder Rapsöl über die Kürbisspalten gießen und sie auf einem Teller anrichten. Die Kartoffeln dazu legen. Sojajoghurt mit Gartenkräutern und Salz würzen, dazu reichen.  Die Kräuter aus dem Backofen ebenso dazu anrichten, sie schmecken lecker und würzig dazu.

Herbstzeit - Kürbiszeit!

 

 

 

 

 

 

Rote Gigant-Bohnen mit Vollkornreis (Eiweißmahlzeit mit Power)


Keine Zeit gehabt einzukaufen? Und nur eine halbe Stunde Zeit? Aber trotzdem kochen und nicht nur einfach zum Bäcker gehen? Geht.

 

Bohnen am Abend vorher über Nacht einweichen. (So weit muss man leider schon vorausdenken). Am nächsten Tag Einweichwasser wegschütten. Mit frischem Wasser ohne Salz im Schnellkochtopf oder Niedrigdampfkochtopf gar kochen. (Wer am Morgen während der Frühstücks- und Zeitungslesezeit die Bohnen bereites weichkocht, hat sich nochmal Zeit gespart). Kochzeit ist unterschiedlich je nach Alter und Sorte der Bohnen. Vollkornreis abkochen.
Zwiebel schälen, stückeln und in Kokosfett anbraten. Tomatensaft dazugießen und diese Sauce mit Salz, scharfem Paprika, Kurkuma, Tandoori und getrocknetem Oregano würzen. Freilich kann man auch andere Gewürze verwenden. Was man halt grad da hat, aber scharf sollte es sein. Geschrotete Chili wären auch gut gewesen, aber die habe ich heute in der Eile nicht gefunden im reichlich gefüllten Gewürzschrank.

 

 

 

Kürbissuppe mit Kokosmilch

Einen kleinen Hokkaidokürbis entstielen, entkernen und in kleine Stücke zerteilen. Wasser kochen, Stücke hineinwerfen, Hitze reduzieren und Kürbis ca. 10 Minuten kochen, bis er weich ist. Kochwasser abgießen, Kokosmilch hinzufügen, alles zusammen mit dem Pürierstab oder Mixer pürieren. Evtl. mit Wasser für eine flüssigere Konsistenz sorgen. Wer will, kann auch gekochte Kartoffeln mitpürieren. Das macht die Suppe mächtiger. Würzen mit Salz und frisch geriebender Muskatnuss. Mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl dekorieren.

Blumenkohl mit Sonnenblumensauce

 

Einen Blumenkohl waschen, Strunk entfernen und in Röschen zerteilen.
Bio-Kartoffeln nur abbürsten, nicht schälen, denn das wäre schade um die Nährstoffe unter der Schale. Wenn Sie konventionell angebaute Kartoffeln verwenden, müssen Sie sie allerdings schälen wegen der Pestizide. Röschen und Kartoffeln über Dampf garen.
100 g Sonnenblumenkerne in einem Mixer zermahlen, 100 ml Wasser, Salz, 1 EL Hefeflocken und zerkleinerte Kräuter aus dem Garten hinzufügen. Alles erwärmen. Fertig ist die leckere, gesunde Sauce, die Sie über den gegarten Blumenkohl schütten und mit den Kartoffeln genüsslich verspeisen.

Dazu gab es bei mir heute hellen Radicciosalat mit Apfelessig-Apfelsüße-Rapsöl-Dressing (siehe Bild unten)

So schnell, so lecker und so gesund!

 

Weil heute Sonntag ist und die Kinder daheim sind, gibt's mal was Süßes: Auch ruckzuck gemacht, gutes (!)  Fett und sooo fein!

Mousse au chocolat (für 1 Person)
Eine reife Avocado schälen, entkernen und zusammen mit 1 EL Kakaopulver,  1 EL Palmzucker, dem Inneren einer Vanilleschote und 100 ml Pflanzenmilch (z.B. Mandel- oder Reismilch) pürieren. Wenn es das Mousse bis in den Kühlschrank schafft, lassen Sie es noch eine Stunde kühl werden. Wenn nicht, dann wird es halt gleich gegessen.
Süßes kann auch gesund sein. Das ist doch mal eine erfreuliche Botschaft.

 

Semmelknödel mit Maronen aus dem Wald
(für drei Personen)

 

Für die Semmelknödel 250 g Weißbrotwürfel (fertig gekauft) mit 300 - 400 ml Sojamilch übergießen, 100 g Sojamehl und 2 EL Olivenöl hinzufügen, mit frisch geriebener Muskatnuss und Salz würzen.  10 Minuten ziehen lassen.
Zwei Zwiebeln schälen, hacken und in Kokosöl glasig werden lassen. Eine Hälfte zum Knödelteig geben.
Pilze abbürsten, das Madige herausschneiden, in Stücke schneiden, zu den restlichen Zwiebeln in die Pfanne geben, anbraten. Nach 10 Minuten ein bisschen Wasser hinzufügen, weiterkochen, bis es weg ist. Dann mit Sojacuisine verfeinern. Salzen, pfeffern. Vorsicht: Nicht ersäufen in Sojacuisine, die Pilze haben einen einzigartigen Geschmack. Der muss zur Geltung kommen.
Aus dem Knödelteig mit feuchten Fingern Knödel formen und in kochendes Salzwasser gleiten lassen. Das Wasser darf nicht mehr kochen, wenn die Knödel drin sind. 15 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen. Dann abseihen und mit den Waldpilzen anrichten.

 

 


                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Kohlrabilasagne
Backofen vorheizen.

Eine Kohlrabi schälen, in mitteldünne Scheiben schneiden.
1 Handvoll Sojagranulat 10 Minuten in Wasser einweichen.
Kohlrabischeiben in kochendem Wasser 3-5 Minuten blanchieren.
Kleine Auflaufform mit Kokosöl oder Rapsöl einfetten.
Eine kleine Zwiebel schälen, hacken und in einer Pfanne in Kokosöl andünsten.
Sojagranulat auspressen, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Mit einem Schuss Tomatensaft aufgießen, vermengen. Mit roter Thai Curry Sauce, Salz und gehacktem Knoblauch würzen.
In die Auflaufform abwechselnd Kohlrabischeiben und Sojagranulat-Tomaten-Masse schichten, in den Ofen stellen.
100 g Cashewkerne mahlen, 100 g alkohlofreien Wein dazugießen, alles mit dem Pürierstab vermengen, salzen. Diese Cashewcream als Abschluss auf die Kohlrabilasagne geben, alles im Backofen 15 Minuten überbacken.




Kartoffelrösti mit Champignons und Feldsalat

 

Ca. 300 g Kartoffeln schälen, raspeln und in einem Sieb abtropfen lassen. Nach einer Weile (inzwischen Pilze zubreiten) fest ausdrücken, um möglichst viel Flüssigkeit loszuwerden. Dann mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und zu einem Fladen formen, der in erhitztem Kokosöl beidseitig herausgebacken wird. Wenn er beim Wenden die Form verliert, ist das nicht schlimm. Einfach wieder zusammendrücken.
Eine halbe Zwiebel schälen, hacken. Ca. 130 g braune Champignons evtl. abbürsten und nur ganz wenig von den Schnittenden abschneiden, dann Pilze mithilfe eines Küchenhobels in hauchdünne Scheiben schneiden, zu den Zwiebeln geben. Nach 5 Minuten mit Sojacuisine (als Sahnealternative), Salz und Pfeffer verfeinern.
Rösti auf einem Teller anrichten, Champignons auf eine Seite legen, Feldsalat mit Zitrone-Leinöl-Dressing auf die andere Seite. Wer Kräuter zuhause hat oder frisch gezogene Sprossen (wie auf dem Foto), kann die Champignons damit aufpimpen. Schmeckt genial!

 




 

Pastinakengemüse mit Kartoffelbrei

300 g Kartoffeln schälen, über Dampf weich kochen, pürieren und mit 1 TL Salz, 110 g Sojamilch und 40 g Sojacuisine vermengen. Schnell noch Muskatnuss frisch darüber reiben und unterheben.
Eine Pastinake bürsten, in dünne Scheiben hobeln und diese zwei Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Inzwischen eine halbe Zwiebel hacken und in Kokosfett andünsten. In den Garten sausen und ein paar Blätter Salbei aus dem Garten holen, diese zu den Zwiebeln geben. Pastinakenscheiben abgießen und zu den Zwiebeln und den Salbeiblättern in die Pfanne hinzufügen. Kurz mitdünsten. Salzen und pfeffern. Genießen!

Ein ähnliches Gericht kann man hexen mit dünnen Karottenscheiben. Zusätzlich geben angeröstete Sesamkörnchen dem Gemüse den letzten Pfiff.